Unseren Gästen der SpG. Mühltroff/Pausa kann man nur Respekt zollen. Wir kennen Spieler, gegen die sind wir schon als D-Junioren angerannt. Und schaut man die Tabelle an, haben die Jungs um Trainer Ronald Kunstmann momentan wirklich keine gute Zeit. Da kann unser Chefcoach Silvio Heidel nur lässig schmunzeln. Hat er doch eine Truppe am Laufen, bei der zwar meist jeder macht was er will, aber die 80 Minuten auf dem Fortuna Rasen zumindest das versucht umzusetzen, was gefordert wird. Freilich, ein Maßstab kann das Sonntagsmatch nicht gewesen sein. Die Härte folgt kommende Woche in Bad Elster gegen den dortigen Tabellenführer. Im Tor also wieder Julian Degenkolb, 2 gefährliche Torschüsse wurden gemeistert als wäre er nie verletzt gewesen. Das Gegentor war nicht zu halten! Auf der Wechselbank zunächst Pascal Mattke und Alexander Sokolov. Im Gegensatz zu Fußball.de eröffnete Ardijon Gashi den Torreigen in der 15. Minute und Jonas Seifert legte in der 19. Minute aus einem Gestocher im gegnerischen Strafraum heraus zum 2:0 nach. Nun folgen Chancen im Minutentakt, deren Umsetzung zu Toren wäre aber am Ende doch zu viel des Guten. MK Kevin Süß bedient unser Außenstürmerwunder Michelle Peetz mit einen Zuckerpass und der belohnt sich mit dem nächsten Tor selbst für seine Laufleistung. Jonas zum 4:0 und der lange Zeit verletzte und gerade eingewechselte Pascal Mattke mit einem 20 Meter Heber, als Tor des Tages, zum 5:0. Noch bevor Ardijon weiter erhöhen konnte, nutzten unsere Gäste eine kurze Unaufmerksamkeit unserer weit vor gerückten Abwehr um Henrik Scholz, Joe Becker und bis kurz vor dem Ende auch Angelo Tarnawski. Der bedankte sich kurz vor dem Spielende mit dem nunmehr siebenden Tor für das nach vorne stellen. Mit immer besser werdender Spiellaune unsere Nummer 5 Julian Vetter. Unverzichtbarer Passspieler nach vorn und hinten. Bei Julian stimmt die Verbindung Kopf zu Fuß. Gleiches darf man getrost von Michael Bär schreiben. Dessen unermüdliches Fußballspiel wird mit Gewissheit in der nächsten Saison mit einem Stammplatz belohnt. Nicht vergessenen zu erwähnen darf man Nikita Tschikmarov, der bis zu seiner Auswechslung hoch ordentlichen Fußball spielte und per Kopf zwei Mal knapp das Tor verfehlte.. Bei Nik weiß man im Ansatz oft nicht was es werden soll und trotzdem paßt es meist. Alexander Sokolov der sich natürlich immer bemüht, fehlt aber noch etwas die Erfahrung und Zweikampfhärte. Endergebnis also 7:1. Damit haben wir der Plauner Lok ein wenig Dampf entzogen und sind auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Wir haben 12 Tore mehr geschossen aber auch die gleiche Anzahl mehr bekommen! Wollen wir abschließend hoffen, das Oliver Walther bald wieder auf die Beine kommt.
Rolf
