Da neben den Ausfällen von Richter,Riedel,Kaiser,Azarov,Wolf und Schubert auch noch Gashi, Herrmann.T und Beck kurzfristig absagten, standen die Vorzeichen auf einen Erfolg beim letztjährigen Tabellenfünften nicht besonders gut. Dennoch übernahmen die Plauener auf dem Zwickauer Kunstrasen sofort das Kommando und bestimmten klar diese Partie. Leider versäumten die Vogtländer hierbei in Führung zu gehen. Mit zunehmender Spieldauer kamen die zweikampfstarken Gastgeber etwas mehr auf, sorgten aber vorerst mit ihrer Spielweise nicht für große Gefahr. Kurz vor der Halbzeit nutzte Oldie Stangenberg eine Unachtsamkeit in der Plauener Hintermannschaft und brachte seine Farben in Front. Mit Beginn des zweiten Durchgangs versuchten die Gäste wieder mehr Druck aufzubauen, mussten aber nach einem Eckball den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Der sehr schwache Schiedsrichter übersah hierbei ein klares Foulspiel an Fritzsch und Bräu netzte zum 2:0 ein. Die Gäste änderten jetzt ihr Spielsystem und schnürten die Hausherren regelrecht in ihrer eigenen Hälfte ein. Einen tollen Angriffszug über die linke Angriffsseite schloss Torjäger Klaus zum 1:2 ab. Nur wenige Minuten später versäumte es Antelmann freistehend vorm Lok-Keeper den Ausgleich zu erzielen. Die Plauener ließen aber nicht mehr locker und wiederum war es Torjäger Klaus der den hochverdienten Ausgleichstreffer erzielte. Noch in der gleichen Minute hatte Klaus die Riesenchance den Führungstreffer für seine Farben zu erzielen, scheiterte aber freistehend am Zwickauer Torhüter. Auf der anderen Seite vereitelte Grötzsch einen platzierten Schuss von Balg. Für den nächsten Plauener Rückschlag sorgte erneut der schwache Schiri. Außenbahnspieler Schröter sah für sein erstes Foulspiel die gelbe Karte und für sein Reklamieren erhielt eine zweite dazu und musste den Platz mit gelb-rot verlassen. Nach einem weitgeschlagenen Ball der Gastgeber in der 86. Minute kam Innenverteidiger Thiele auf Grund einer Verletzung nicht an den Ball und der hinter ihm positionierte Zwickauer nutzte diese Chance zum 3:2 eiskalt. Die Gäste steckten auch diesen erneuten Rückschlag weg und setzten sofort wieder zum Gegenangriff an, aber erneut scheiterte Klaus aus guter Position. Diesmal landete sein Geschoß direkt an der Innenseite des  Torwinkels  und sprang wieder zurück ins Spielfeld. Danach war Schluss und Lok konnte sich über drei glückliche Punkte freuen.

Trainer Fritzsch: Wir haben es bis zum 0:2 versäumt zielstrebiger in die vorderste Linie zu spielen. Nach dem Rückstand haben wir das dann  besser gemacht, aber da fehlte uns dann etwas die Ruhe und auch das nötige Glück. Die Schiedsrichterentscheidungen waren sicherlich sehr unglücklich gegen uns, aber wir sollten das nicht als Alibi für diese Niederlage nutzen.

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