Nach einem desolaten Auftritt kehrten die rot-weißen mit einer 2:7 Packung aus Mülsen zurück.
Begonnen hat diese Partie für die Plauener sehr verheißungsvoll, denn sie gingen schon nach wenigen Minuten durch Singer in Führung. Da es schon bis zur 15.Minute einige sehr zweifelhafte Entscheidungen gegen die Gäste gab, setzte der Elfmeterpfiff von Schiri Kastendeich dem ganzen noch die Krönung auf. Torjäger Laube lies sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 1:1. Die Gäste verloren jetzt durch ihr ständiges Reklamieren bei fast jeder Schiri Entscheidung die Konzentration und fingen sich innerhalb von kürzester Zeit zwei weitere Gegentreffer ein. Beim 1:2 setzt ein harmloser Flugball so unglücklich vor Keeper Lohse auf , das er kurz vor ihm die Richtung wechselte und ins Tor sprang. Das 3:1 für die Heimelf besorgte Nagel per Kopf nach einem Eckball. Fortuna besaß bis zum Halbzeitpfiff noch zwei verheißungsvolle Angriffe, doch jeweils entschieden die Unparteiischen auf Abseitsstellung-darüber mussten jetzt selbst die Fans der Heimelf schmunzeln. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten die Plauener den erst in der 40.Minute eingewechselten Azarov und Kapitän Berndt verletzungsbedingt auswechseln. Kurios und wohl einmalig, begangen die Vogtländer hier zweimal einen Wechselfehler, da erst Kucerenko und wenige Minuten später Wappler das Spielfeld zu früh betraten und dafür völlig korrekt den gelben Karton sahen. Die Gäste verfielen jetzt immer mehr ins Chaos und Laube besorgte in der 63.Minute das vorentscheidende 4:1. Der schon verwarnte Kucerenko lies sich dann noch von den Zuschauern so provozieren, das er sich zu einer unsportliche Geste Richtung Zuschauer hinreisen lies und auch dafür zu Recht die Ampelkarte sah. Die Heimelf spulte in Ruhe weiter ihr Pensum herunter und erzielte bis zum Schlusspfiff noch drei weitere Treffer. Singer verkürzte zwischenzeitlich auf 2:5. Ein hoch verdienter Sieg der Randzwickauer gegen desolate Plauener.
Trainer Fritzsch: Sicherlich mussten wir heute mit sehr kuriosen Schiri Entscheidungen leben, aber das kann und darf kein Alibi für unser desolates Auftreten sein. Der Gegner hatte von Beginn an – eine ganz andere Einstellung zu diesem Spiel und war uns in allen Belangen überlegen. Für einige unserer Spieler wird es in dieser Mannschaft in naher Zukunft keinen Platz mehr geben.



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