Den Fluch endlich gebrochen und nach etlichen Jahren den Angstgegner besiegt.
Beide Mannschaften begegneten sich mit viel Respekt, wobei die Gäste etwas abgeklärter in ihrem Spielaufbau wirkten. Fortuna besaß dennoch die zwei ersten verheißungsvollen Chancen, aber der starke Schreiersgrüner Keeper Fischer verhinderte mit zwei Glanzparaden gegen Blei und Fritzsch einen frühen Rückstand. Auf der anderen Seite versiebten Wiegand und Hopf beste Einschuss -Möglichkeiten. Die Fronberg Elf wirkte präsenter und hatte deutlich mehr vom Spiel, doch die Heimelf ging durch Schneider in Führung. Das Plauener Schlitzohr roch das Missverständnis zwischen Keeper Fischer und Libero Queck und schob zur Führung ein. Aber weiterhin blieb das Spiel der Hausherren sehr zerfahren und Schreiersgrün blieb am Drücker. Kurz vor der Halbzeit knallte der agile Hopf ein Geschoß von der Strafraumgrenze an die Latte. Fast im Gegenzug hätte Fortuna erhöhen müssen, aber Richter übersah völlig freistehend vor Keeper Fischer den mitgelaufenen Eckner und versuchte es selbst. Statt mit einem Querpass auf Eckner das 2:0 einzuleiten, setzte er den Ball knapp den Pfosten. Bei den Hausherren mussten Richter und Antelmann in der Kabine bleiben und für sie kamen mit Kurzendörfer und Wolf zwei defensive Spieler in die Partie. Diese beiden Wechsel sollten sich sofort bezahlt machen, gerade Wolf drückte jetzt dem Plauener Spiel seinen Stempel und brachte mehr Sicherheit ins Spiel seiner Mannschaft. Bevor die Gäste auf die Umstellung der Heimelf reagieren konnten, erhöhte Fortuna auf 3:0. Wolf bediente Kaiser mit einem Zuckerpass, der sich die Chance nicht entgehen lies und das 2:0 erzielte. Nur wenige Minuten später war es Kaiser der uneigennützig auf Klaus ablegte und dieser zum 3:0 einschob. Unverständlich gab es jetzt erneut einen Bruch im Plauener Spiel und die Gäste übernahmen wieder das Kommando. Der beste Gästeakteur Wiegand erzielte nach einer tollen Einzelleistung den verdienten Anschlusstreffer. Die Hausherren jetzt Minuten lang im Schock-Zustand, ließen die Fronberger jetzt erneut zu guten Torchancen kommen. In dieser starken Phase der Gäste verpassten es Kaiser und Klaus die jeweils völlig freistehend vor Keeper Fischer auftauchten, das Spiel für Fortuna zu entscheiden. Beide versuchten den großgewachsenen Gäste Keeper mit Hebern zu überlisten, scheiterten dabei aber kläglich. Aber aufs Ende dieser sehr unterhaltsamen Partie zeigten Klaus und Kaiser das sie es auch besser können. Beim vierten Plauener Treffer um kurvte Klaus gleich mehrere Gästespieler und schob überlegt ein. Beim schönsten Treffer des Tages , schloss erneut Klaus eine Bilderbuchkombination über Blei und Kaiser zum Endstand von 5:1 ab. Sicherlich ein verdienter Erfolg der rot-weißen, der aber deutlich zu hoch ausfiel. Hätten beide Teams ihre Großchancen in Zählbares umgesetzt wäre wohl ein Endstand von 8:6 im Bereich des Möglichen gewesen.
Trainer Fritzsch: Das Ergebnis kling sehr gut, aber wir dürfen es nicht durch die rosarote Brille betrachten oder bewerten. Wie schon in den zurück liegenden Spielen wurden wir heute erneut in unseren schwachen Spielphasen nicht bestraft. Sicherlich erzielen wir momentan toll heraus gespielte Tore, aber ob die Leichtigkeit dann auch noch vorhanden bleibt, wenn auch der Gegner permanent seine Torchancen nutzt, mag ich zu bezweifeln. Deshalb müssen wir diesen Sieg jetzt richtig einordnen und weiter an unserem Spiel gegen den Ball arbeiten um derartige Negativerlebnisse wie in Syrau zu vermeiden. Ein großes Kompliment geht heute an unsere drei Einwechselspieler, die sofort unserem Spiel Stabilität verliehen haben.

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