fortuna1In einem ganz schwachen und emotionslosen Derby gingen die Gäste vom Lindentempel als Sieger vom Platz.

Fortuna begann recht druckvoll, konnte sich dabei aber keine nennenswerte Torchance erspielen. Stahlbau agierte eher destruktiv, hätte aber gleich mit der ersten Chance durch Bär in Führung gehen müssen aber er scheiterte an Fortunas Keeper Wunderlich. Die Heimelf besaß weiterhin Vorteile in Sachen Ballbesitz, aber agierte im Torabschluss eher glücklos. Ein wenig überraschend gingen die Gäste dann in der 28. Minute in Führung, Bär nutzte einen Stellungsfehler der Fortuna-Abwehr eiskalt und verwandelte sicher zum 1:0. Die Führung brachte den Gästen etwas mehr Sicherheit und Fortuna verlor jetzt total ihre Linie. Kurz vor der Halbzeit köpfte Rödel nach einer Ecke an den Querbalken, hierbei wäre Keeper Wunderlich machtlos gewesen. Zwar berannten die Fortunen fast die komplette zweite Halbzeit das Stahlbau Gehäuse, aber spätestens nach den zwei Lattentreffern von Kurzendörfer und Klaus innerhalb von wenigen Sekunden war klar, das ihnen wohl heute kein Treffer mehr gelingen sollte. Nach einem Konter in der Schlussphase hatte Unterdörfer die Entscheidung auf den Füßen, aber er scheiterte nach seiner starken Einzelleistung an Wunderlich. Nach sehr fairen 90. Minuten pfiff der gut leitende Schiri Joram diese Partie ab und die Gäste entführten auf Grund ihres erzielten Treffers verdient alle Drei Punkte. Die Heimelf muss sich den Vorwurf gefallen lassen, aus sehr viel Ballbesitz-sehr wenig gemacht zu haben.

Trainer Fritzsch: Ob dieses Spiel heute unbedingt einen Sieger verdient gehabt hätte ist in erster Linie erst mal völlig nebensächlich, Stahlbau hat einen Treffer erzielt und ist deshalb auch der verdiente Sieger !!! Dazu meinen Glückwunsch!!! Wir müssen für uns ganz klar festhalten, das wir heute einfach jegliche Konsequenz im Torabschluss vermissen ließen und mit zunehmender Spieldauer völlig Kopflos und ohne die nötige Durchschlagskraft das Stahlbau berannt haben. Leider ist heute wieder ganz deutlich geworden, das keiner unserer Leistungsträger  in der Lage ist, einen kühlen Kopf zu bewahren um die Mannschaft mit Ruhe wieder in die richtige Bahn zu lenken.

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