Am vorletzten Spieltag der Vogtlandliga traten die rot-weißen über die Ziellinie. Vorrausgegangen war ein hart umkämpfter 4:2 Sieg in Werda und eine Heimniederlage vom ärgsten Verfolger den SV Fronberg Schreiersgrün gegen den SV Neustadt. Die Vorzeichen auf einen Auswärtssieg in Werda standen auf Grund des kurzfristigen Ausfall von Torjäger Klaus nicht besonders gut. Doch das Team um Kapitän Singer agierte von Beginn an mit enorm hoher Leidenschaft, obwohl eine gewisse Nervosität nicht zu übersehen war. Die Heimelf dagegen präsentierte sich in absoluter Topform und ging verdient durch Torjäger Kalan in Führung. Doch nur drei Minuten später glich Kaiser nach starker Vorarbeit von Thiele zum 1:1 aus. In der Folgezeit verpassten die Plauener den Führungstreffer und mussten dann sogar in der 23.Minute durch Werdas Kapitän Wunderlich erneut einen Gegentreffer hinnehmen. Aber wiederum nur wenige Minuten später glichen die Gäste zum 2:2 aus. Diesmal war der sehr agile Thiele für seine Farben erfolgreich. Mit dem Anpfiff zum zweiten Durchgang erhöhten beide Teams nochmals die Schlagzahl und die Zuschauer bekamen ein ganz tolles Fußballspiel zusehen. Die Gäste aus Plauen agierten dabei etwas abgeklärte und kamen in regelmäßigen Abständen zu guten Torgelegenheiten. Die größte Möglichkeit der rot-weißen setzte Blei freistehend an den Pfosten. Aber der mit Abstand stärkste Spieler auf dem Rasen Fortunas Kaiser machte es kurz darauf besser und brachte seine Farben mit einem traumhaften Heber über Keeper Baranowski mit 3:2 in Führung. Aber fast im Gegenzug glich die Heimelf aus, Torjäger Kalan zirkelte einen Freistoß aus ca. 18 Metern in den Winkel des Plauener Gehäuses, aber mit einer absoluten WELTKLASSE-Parade kratzte Teufelskerl Grötzsch diesen unhaltbaren Ball aus dem Eck. Für diese Aktion verdienten sich beide Akteure einen Riesenapplaus von allen Zuschauern. Und von der Parade seines Keepers angestachelt startete Kaiser erneut ein Solo und erzielte mit seinem dritten Treffer den 4:2 Endstand. Nachdem Abpfiff und der Nachricht aus Schreiersgrün gab es bei den Plauenern kein Halten mehr und nur noch grenzenlose Freude über den frühzeitigen Gewinn der Meisterschaft.
Trainer Fritzsch: Wir sind schwer ins Spiel gekommen und Werda war zunächst das bessere Team, aber mit zunehmender Spieldauer konnten wir immer mehr unser Spiel durchbringen und kamen somit auch zu Torchancen und folgerichtig auch zu Toren. Der Sieg ist verdient, obwohl Werda bis zum Schluss immer gefährlich war und wir nie zum durch schnaufen kamen. Vor meiner Mannschaft,meinem Co-Trainer und dem ganzen Betreuerteam ziehe ich den Hut, alle haben diese Saison GROßES geleistet und sich diesen Erfolg mehr als verdient. CHAPEAU!!!!!!!!

